Zelte sind in allen Größen erhältlich
Zuerst muss man sich überlegen, wie viele Personen in dem Zelt schlafen sollen. Kleine Modelle sind natürlich etwas leichter zu tragen. Daher gibt es die sogenannten Ein-Personen-Zelte, die kaum mehr als zwei Kilo wiegen. Dafür braucht man dann auch nicht viel Platz zum Aufstellen. In den meisten Standardzelten findet man jedoch zu zweit gut Platz. Angenehm ist es, wenn das Zelt hoch genug ist, dass man auch darin stehen kann. Erhältlich sind aber auch Modelle für Gruppen und Familien. Darin findet dann auch eine größere Menge an Gepäck ein sicheres Plätzchen. Für den Transport von so großen Zelten, braucht man jedoch meist ein Auto.
Die Formen variieren auch je nach Größe und Ansprüchen. Für Wanderer ist das Kugelzelt die klassische Form. Das muss nicht mal unbedingt mit Heringen befestigt werden. Tunnelzelte sieht man auch öfter, sie bieten meist noch mehr Stauraum. Dafür müssen sie sehr sorgfältig abgespannt werden, da sie dem Wind viel Angriffsfläche bieten. Außerdem gibt es noch geodätische Zelte, die noch stabiler sind. Sie haben jedoch mehr Gestänge und sind daher schwerer zu tragen. Neben klassischen Modellen gibt es auch Zelte, die aufgepumpt werden können.
Zelt muss trocken bleiben
Natürlich ist der Wetterschutz eines der wichtigsten Kaufkriterien. Zelte sollten auch bei Sturm noch standfest sein und Regen sowie Nässe optimal abhalten. Wie wasserdicht ein Zelt ist, wird durch die Maßeinheit „Wassersäule“ angegeben. Rechnet man mit viel Regen, sollte ein Wert von 8000 - 10000 mm erreicht werden. Das gilt vor allem für den Zeltboden, auf dem noch mehr Druck lastet. Damit Schuhe, Rucksack und Kochutensilien ebenfalls trocken bleiben, braucht man zumindest ein kleines Vorzelt, auch Apsis genannt. Schön ist es natürlich, wenn man selbst noch vor dem Zelt darunter sitzen kann.
Beitrag: Mirjam Miethe
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