Donnerstag, 18. April 2013

Rucksäcke


Für jeden Wanderer und Camper ist ein unerlässliches Utensil: Der Rucksack. Wanderrucksäcke haben meist sehr viel Stauraum und lassen sich wunderbar transportieren. Doch der Markt bietet bei diesem Outdoor Zubehör eine riesige Auswahl. Um den richigen Rucksack für seine Bedürfnisse zu finden, muss man auf einige Dinge achten.

Genug Taschen

Einen guten Trekkingrucksack zeichnet aus, dass er neben dem großen Stauraum auch noch einige kleine Taschen für bestimmte Gegenstände aufweist. An die Deckeltasche sollte man schnell rankommen können. Sie empfiehlt sich vor allem für Kleinteile. Außerdem lässt sich durch eine höhenverstellbare Deckeltasche das Volumen des Rucksackes variieren. Die seitlichen Einschubtaschen sind für Gegenstände geeignet, an die man rankommen muss, ohne den Rucksack abzusetzen. Sie sollten genug Platz für zum Beispiel eine Trinkflasche bieten. Das Bodenfach ist bei Anfängern beliebt, erfahrene Wanderer brauchen es jedoch nicht. Im Gegenteil, sie nehmen bei vorhandenem Bodenfach meist die Abtrennung heraus, und stopfen das Bodenfach richtig voll. Dadurch sitzt der Rucksack stabiler, denn das Lendenpolster liegt besser am Rücken an. So wird eine bessere Verteilung der Last gewährleistet. Wichtig ist auch ein Frontzugriff zum Hauptfach. Wenn man klug gepackt hat, kommt man dadurch schneller an die Sachen, die man benötigt.

Gurte und Befestigungen

Der Lendengurt ist für einen guten Rucksack unverzichtbar. Ohne Lendengurt wird die Belastung, die dann nur auf den Schultern lastet nach einiger Zeit zu hoch. Durch den Lendegurt wird das Gewicht des Rucksackes auf den gesamten Oberkörper verteilt. Der Rucksack lässt sich sehr viel angenehmer und vor allem länger tragen. Ein guter Rucksack sollte auch über Kompressionsriemen verfügen. Durch das Festziehen der Kompressionsriemen verbessern sich Lastverteilung und Lastkontrolle. Außerdem kann man damit bei Bedarf das Rucksackvolumen verkleinern. Schlaufen und andere Möglichkeiten zur äußeren Befestigung am Rucksack sind nie verkehrt, jedoch sollte man außen am Rucksack nur leichte Sachen anbringen, wie etwa nasse Kleidung oder eine Isomatte.

Größe des Rucksacks

Die Größe eines Rucksackes hängt vom Verwendungszweck ab. Reist man oft alleine, so reicht meist ein Volumen von etwa 20 bis 25 Litern. Ist man mehrheitlich zu Zweit unterwegs sollte, man schon zu den 30 Liter Rucksäcken greifen. Bei Touren mit der Familie sollte man erst ab 40 Liter zuschlagen. Wer ausgedehnte Touren plant, bei denen viel Gepäck benötigt wird, sollte Trekkingrucksäcke mit 60 Liter Volumen in Betracht ziehen. Bei über 60 Litern sind Rucksäcke mit einem gestählten Trägersystem zu empfehlen. So werden auch 20 Kilogramm locker getragen. Gute Reise!

Autor: Orhan Bucina

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen