Montag, 19. März 2012

Rocker-Ski – Die Wintersport-Revolution

Seit der Erfindung der Carving-Ski in den Neunziger Jahren gab es nicht mehr solch einen Wirbel: Der Rocker-Ski ist der neue Stern am Skihimmel. Bereits auf den ersten Blick unterscheidet er sich in vielen Aspekten von herkömmlichen Modellen, besitzt er doch ein deutlich breiteres Erscheinungsbild und eine sogenannte negative Vorspannung, das heißt er ist an den Enden nach oben gebogen, wodurch die gesamte Berührungsfläche in der Mitte liegt.

Vor- und Nachteile des „Rockers“

Natürlich sind die Unterschiede zum Alpinski aber nicht nur äußerlicher Natur – der Rocker-Ski besitzt dadurch auch völlig andere Fahreigenschaften und ist gerade für Fahranfänger und im Freeride-Bereich hervorragend geeignet, da er einfach zu beherrschen ist und eine sehr gute Wendigkeit besitzt.

So soll z.B. die Gefahr des Verkantens verringert und dadurch Unfälle vermieden werden. Doch nicht nur Anfänger sollen von der neuen Technologie profitieren. Der Rocker-Ski bringt für fast alle Leistungsstufen einige Vorteile: So eignet er sich sowohl im Tiefschnee, als auch auf der Piste. Denn da der Rocker-Ski beim Aufkanten in der Mitte stark durchgedrückt wird, kommen 100 Prozent der Kantenlänge zum Einsatz, sodass sich ein „Rocker“ auch auf der Piste sportlich fahren lässt. Ein rennsportlicher Ski ist ein Rocker aber dadurch nicht, bei sehr hohen Geschwindigkeiten fährt er sich unruhiger und fängt leicht an zu flattern, weshalb im Profibereich immer noch nichts über den klassischen Alpinski geht.

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