Montag, 6. Februar 2012

Trendsport Geocaching

Wen es bei den aktuell eisigen Temperaturen nach draußen zieht, der könnte einen Spaziergang oder eine kleine Wanderung mit dem neuen Trendsport Geocaching verbinden. Geocaching ist mit einer Schnitzeljagd zu vergleichen - nur auf moderne Weise.

Was ist ein Geocache?

Ein sogenannter Geocache ist ein kleiner Schatz, der für gewöhnlich in der Nähe von Sehenswürdigkeiten oder schönen Orten versteckt wird. Er besteht in der Regel aus einem wasserdichten Behälter, in dem sich ein Stift, ein Logbuch und Gegenstände zum Tauschen befinden. Hat man einen solchen Cache gefunden, trägt man sich in das Logbuch ein und vermerkt zusätzlich auf der entsprechenden Webseite der Geocaching-Community den Fund. Die Möglichkeiten, wie sich der Cache zeigt, sind mittlerweile sehr ausgeklügelt. Ein Stein, ein Baumstumpf oder auch ein scheinbar gewöhnlicher Ast an einem Baum kann einen Cache beinhalten.

Geocaching: Die moderne Schnitzeljagd

Um einen solchen Cache zu finden, benötigt man ein GPS-Gerät; ein Navigationsgerät, das Koordinaten verarbeiten kann oder ein Smartphone, auf dem entsprechende Applikationen installiert werden. Die Orte, an denen ein Cache versteckt wurde, findet man im Web auf Portalen wie geocaching.com. Mithilfe eines GPS-fähigen Gerätes begibt man sich auf die Suche. Der Webeintrag beinhaltet meistens ein paar Tipps, Hinweise auf die Größe des Caches und manchmal auch ein Rätsel, das zuvor gelöst werden muss. Sollte ein Cache aufgrund von Schnee nicht erreichbar sein, steht dies meist auch im Webeintrag. Neben solchen Einzelcaches gibt es auch Caches mit mehreren Stationen. Hierbei erspielt man sich an jeder Station die Koordinate der nächsten Station, bis man schließlich zum „Final“, also zum eigentlichen Cache gelangt.

Geocaching ist übrigens kostenlos, man meldet sich einfach bei den entsprechenden Portalen an und macht mit. Dort findet ihr auch viele weitere Informationen rund um den Trendsport Geocaching.

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